3 Gründe, warum mein Nervensystem trotz Pausen nicht runtergefahren ist

Es gab eine Zeit, da hätte ich ohne zu zögern gesagt: Ich brauche einfach nur mehr Zeit für mich.

Und oberflächlich betrachtet stimmte das sogar. Wenn ich mal ein, zwei Stunden nur für mich allein hatte, war ich ruhiger. Mein Kopf wurde klarer, meine Gedanken ruhiger, mein Körper spürbar entspannter. Diese kurzen Pausen haben sich gut angefühlt.

Und trotzdem hat sich mein Alltag mit den Kindern dadurch nicht wirklich verändert.

Denn kaum waren die Kinder wieder zuhause, war alles sofort wieder da. Die innere Spannung, die Reizbarkeit, dieses Gefühl, dass alles gleichzeitig zu viel wird. Als hätte mein Nervensystem nur auf das Signal gewartet: Jetzt geht es wieder los.

Heute weiß ich: Das lag nicht an fehlender Erholung. Es lag daran, wie mein Nervensystem programmiert war.

Mein Nervensystem ist in der Pause zwar runtergefahren – aber nicht in dem Zustand geblieben

Was mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst war: Entspannung ist nicht dasselbe wie nachhaltige Regulation.

Ein Nervensystem, das über längere Zeit im Funktionsmodus war, verändert seinen Grundzustand nicht durch einzelne Pausen. Es braucht wiederholte Erfahrungen von Sicherheit, die lange genug anhalten, um im Körper abgespeichert zu werden.

Meine Pausen waren wie ein kurzes Auftauchen an der Wasseroberfläche. Angenehm – aber zu kurz, um dem Körper wirklich beizubringen, dass er nicht sofort wieder abtauchen muss. Innerlich blieb alles auf Bereitschaft.

 

Die Kinder haben mein Nervensystem jedes Mal zurück in den Alarmmodus geschleudert

Das größte Thema waren nicht die lauten Eskalationen und Gefühlsausbrüche. Es waren die unvorhersehbaren Wechsel dazwischen.

Der Moment, in dem Stille plötzlich zu Geschrei wurde.
Gute Laune zu schlechter Laune.
Entspannung zu Anspannung.
Das Umschalten von Ich-Zeit zu voller Präsenz und Verantwortung.

Diese Übergänge passieren im Alltag mit den Kindern schnell und ohne Vorbereitung. Für ein Nervensystem, das ohnehin schon lange unter Spannung steht, ist jeder Wechsel ein Stressimpuls.

Sobald die Kinder wieder da waren, musste mein Körper reagieren. Aufmerksamkeit hochfahren, Reize verarbeiten, Entscheidungen treffen. Das Stresssystem übernahm – nicht, weil ich ungeduldig oder überfordert war, sondern weil mein inneres System genau darauf trainiert war.

Übergänge ohne Vorbereitung lassen jede Regulation wieder kippen

Ein Nervensystem bleibt nur dann stabil, wenn Wechsel vorhersehbar sind. Wenn der Körper spürt, dass ein Übergang kommt – und dass er sicher ist.

Ohne diese Signale fühlt sich jeder Wechsel wie Kontrollverlust an. Und genau deshalb reicht es nicht, Pausen einzubauen, wenn der Körper nicht lernt, wie er aus der Pause wieder ins Leben zurückfindet.

Ein dysreguliertes Nervensystem reguliert sich nicht über Verstehen oder gute Vorsätze. Es reguliert sich über Körpererfahrung. Über das, was gespürt, gerochen, bewegt, wahrgenommen wird.

Sicherheit entsteht nicht im Kopf. Sie entsteht über Sinneseindrücke, Rhythmus, Wiederholung, kleine Bewegungen, klare Reize.

Gerüche spielen dabei eine ganz besondere Rolle, weil sie direkt im limbischen System wirken – also dem Teil des Gehirns, wo Emotionen, Erinnerungen und Stressreaktionen verarbeitet werden. Dieser Weg ist schneller als jeder Gedanke. Der Körper reagiert sofort, egal wie du darüber denkst.

Als mir das klar wurde, fiel zum ersten Mal richtig Druck von mir ab.

Ich musste mein Nervensystem nicht noch mehr Pausen geben. Ich musste ihm Sicherheit geben. Aber wie?!

Ätherische Öle als Sicherheitsanker

In dieser für mich sehr herausfordernden Zeit kam eine Bekannte auf mich zu und fragte mich, ob ich schonmal mit ätherischen Ölen gearbeitet habe. Nachdem ich mich kurz eingelesen hatte, habe ich mir bei ihr ein Starterset gekauft, ohne jemals an ihnen gerochen zu haben. Ich wusste einfach - die brauche ich.

Ich begann, sie immer dann zu nutzen wo mein Nervensystem sonst immer gekippt ist. Kurz bevor die Kinder heimkamen. Nach intensiven Nachmittagen. Abends, vor dem Schlafen gehen.

Immer wenn ich das Gefühl hatte mir wird gerade alles zu viel, habe ich einfach nach den Ölen gegriffen. Und dadurch hat sich für mich alles verändert.

Warum ätherische Öle das Nervensystem überhaupt erreichen können

An diesem Punkt ist mir wichtig, etwas klarzustellen:
Ätherische Öle wirken nicht, weil sie „schön duften“. Sie wirken, weil sie biochemisch aktiv sind.

Ätherische Öle bestehen aus sehr kleinen, flüchtigen Pflanzenmolekülen. Genau diese Molekülgröße ist entscheidend. Beim Einatmen gelangen sie über die Riechschleimhaut direkt ins limbische System – also in den Teil des Gehirns, der Emotionen, Erinnerungen, Stressreaktionen und vegetative Prozesse steuert.

Dieser Weg ist besonders, weil er nicht über den rationalen Verstand läuft.
Der Körper reagiert darauf, bevor wir etwas einordnen oder bewerten.

Für ein Nervensystem, das ständig zwischen Anspannung und Reizüberflutung pendelt, ist das ein entscheidender Unterschied. Es bekommt ein Signal, das nicht erklärt werden muss – sondern direkt ankommt.

Warum Qualität keine Nebensache ist

Genau an dieser Stelle trennt sich „riecht nett“ von „unterstützt wirklich“.

Viele Produkte, die als ätherische Öle verkauft werden, sind synthetisch hergestellt oder mit Trägerstoffen gestreckt. Diese haben zwar Geruch, aber nicht die gleiche Zusammensetzung an Pflanzeninhaltsstoffen.

Wenn ich mit meinem Nervensystem arbeite, möchte ich meinem Körper keine zusätzlichen Reize oder Belastungen zumuten. Deshalb arbeite ich ausschließlich mit ätherischen Ölen von doTERRA, bei denen jede einzelne Charge auf Reinheit, Zusammensetzung und Rückstände geprüft wird.

Das ist keine Marketingfloskel, sondern die Grundlage dafür, dass der Körper überhaupt sinnvoll reagieren kann.

Wenn man neu in dieses Thema einsteigt, steht man schnell vor einer Überforderung. Es gibt unzählige Öle, Namen, Mischungen – und gleichzeitig die Frage: Was davon brauche ich überhaupt?

Der entscheidende Punkt ist: es gibt nicht DAS eine Öl für dich. Der Körper braucht unterschiedliche Signale – je nach Zustand. Und deshalb gibt es Startersets, die diese verschiedenen Regulationsachsen abdecken.

10 Öle für dein dysreguliertes Nervensystem

Da ich die große Auswahl am Anfang sehr verwirrend fand, empfehle ich mittlerweile nur noch zwei der Startersets - nämlich das Family Essentials Kit und das Home Essentials Kit.

Beide Startersets enthalten dieselben zehn ätherischen Öle und decken Themen ab, die im Mama-Alltag ständig angesprochen sind: Nervensystem, Atmung, Verdauung, Muskelspannung, Immunsystem und Haut.

5 Öle mit direktem Bezug zum Nervensystem

Lavendel enthält unter anderem Linalool und Linalylacetat – Pflanzenstoffe, die in Studien mit entspannenden, ausgleichenden Effekten auf das Nervensystem in Verbindung gebracht werden. Viele nutzen Lavendel abends, weil er dem Körper signalisiert, dass Anspannung losgelassen werden darf.

Weihrauch (Frankincense) wird häufig in Phasen genutzt, in denen innere Sammlung gefragt ist. Er enthält Sesquiterpene, die sehr kleinmolekular sind und besonders gut über den Geruchssinn aufgenommen werden. Viele empfinden ihn als stabilisierend und zentrierend.

Peppermint wirkt über Menthol kühlend und klärend. Dieser Reiz kann helfen, gedankliche Enge zu unterbrechen und dem Nervensystem einen klaren, fokussierenden Impuls zu geben – besonders in Übergängen.

Lemon wirkt nicht nur stimmungsaufhellend über den Duft, sondern enthält Monoterpene, die häufig mit einem Gefühl von Frische und Leichtigkeit assoziiert werden. Für viele ist Lemon ein Öl, das emotionale Schwere im Alltag etwas auflockert.

Deep Blue wird oft bei körperlicher Anspannung genutzt. Körperliche Spannung und Nervensystem hängen eng zusammen – wenn Muskeln loslassen können, bekommt auch das Nervensystem ein Signal von Entlastung.

5 Öle, die Mamas immer brauchen können

On Guard™ kombiniert mehrere Öle mit bekannten schützenden Eigenschaften. Viele Mamas nutzen diese Mischung besonders in intensiven Zeiten, wenn das Immunsystem gefordert ist oder im Umfeld viel „unterwegs“ ist.

Air™ wird häufig genutzt, wenn sich Atmen nicht frei anfühlt. Der Duft kann dem Körper helfen, wieder mehr Weite wahrzunehmen – gerade in stressigen Momenten, in denen sich Enge im Brustraum zeigt.

ZenGest™ enthält Öle, die traditionell mit dem Verdauungssystem in Verbindung gebracht werden. Da Stress sich oft über den Bauch zeigt, wird diese Mischung von vielen als unterstützend erlebt – körperlich und emotional.

Tea Tree ist ein klassisches Öl für Haut- und Mundpflege. Seine Eigenschaften machen es zu einem typischen Alltagsbegleiter, wenn etwas gereizt ist oder Unterstützung braucht.

Oregano enthält besonders kraftvolle Pflanzenstoffe und wird deshalb sehr bewusst und sparsam eingesetzt. Für viele gehört es einfach dazu, weil es da ist, wenn akute Unterstützung gebraucht wird. Und natürlich darf es auch zum Kochen benutzt werden.

Family Essentials Kit – ideal zum Kennenlernen

Alle 10 Öle sind in 5-ml-Flaschen enthalten. Dieses Set eignet sich, wenn du erstmal mit einem kleineren Budget starten möchtest und dich durchtesten willst.

Home Essentials Kit – für langfristige Begleitung

Alle 10 Öle sind überwiegend in 15-ml-Flaschen enthalten, zusätzlich ist der Petal Diffuser dabei. Der Diffuser verteilt die Öle über mehrere Stunden im Raum und unterstützt ohne viel Aufwand, damit dein Nervensystem leichter runterfahren kann.

Du wohnst in Deutschland? Dann bestelle hier.

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Du kannst gleich heute dein persönliches Starterset bestellen und die Öle Schritt für Schritt in deinen Alltag integrieren. Natürlich bekommst du meine persönliche Begleitung kostenlos dazu und ich nehme dich mit in die fantastische Welt der ätherischen Öle und erkläre dir alles.

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Vielleicht möchtest du nicht sofort bestellen. Vielleicht hast du Fragen oder möchtest erst herausfinden, ob ätherische Öle gerade wirklich zu deinem Alltag passen. Und vielleicht möchtest du auch erst mich näher kennenlernen, denn wahrscheinlich bist du ja gerade erst über Pinterest auf meinen Blog gehüpft und kennst mich noch garnicht. :-)

Dafür gibt es den Mama-Power-Boost. Ein kostenloses, unverbindliches Gespräch, in dem wir gemeinsam schauen, wie ätherische Öle dein Nervensystem unterstützen können. Ohne Druck. Ohne Verpflichtung danach zu kaufen. Wir quatschen einfach ganz ehrlich miteinander, du bekommst Empfehlungen und danach darfst du für dich entscheiden, ob du die Öle kaufen möchtest oder nicht.

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Wie sich mein Alltag heute anfühlt

Mein Alltag mit den Kindern ist heute nicht weniger turbulent. Aber er fühlt sich nicht mehr ständig bedrohlich an.

Ich verliere mich nicht mehr bei jedem Übergang. Ich komme schneller wieder bei mir an. Und ich beginne nicht jeden Tag wieder bei null, so wie es am Anfang war.

Die Öle sind für mich zu etwas ganz Besonderem geworden. Sie sind einfach immer da. Verlässlich. Wie etwas, das auf mich wartet – egal, wie der Tag war. Und ich wünsche mir genau das, auch für DICH.

 
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5 ätherische Öle, die Mamas im Alltag zur Beruhigung ihres Nervensystems nutzen