7 Minuten, die dein Nervensystem wirklich beruhigen (auch mit Kindern zuhause)
Es ist Mittag.
Die Kinder kommen aus dem Kindergarten nach Hause, werfen ihre Schuhe in den Flur, reden durcheinander – und noch bevor du richtig realisierst, dass der ruhige Teil des Tages vorbei ist, verändert sich etwas in dir.
Das eine Kind braucht sofort etwas zu essen, das andere fängt an zu weinen, weil irgendetwas nicht so läuft, wie es sich das vorgestellt hat. Du versuchst zu schlichten, zu halten, ruhig zu bleiben – und merkst dabei, wie deine eigene Geduld immer dünner wird.
Du hoffst, dass sich die Situation gleich wieder beruhigt.
Und gleichzeitig weißt du: Wenn das jetzt so weitergeht, raste ich aus.
Weil du innerlich schon längst am Limit bist.
Und danach kommt oft dieses Gefühl, das schwer auszuhalten ist: Können die Nachmittage nicht einfach mal entspannt ablaufen? So wie bei anderen?
Das Problem bist nicht du – sondern der Zustand deines Nervensystems
Lass mich dir an dieser Stelle klar sagen: Mit dir ist nichts falsch.
Du bist nicht zu sensibel.
Nicht zu schwach.
Und ganz sicher keine Mama, die „es einfach nicht im Griff hat“.
Auch wenn andere es dir immer wieder weismachen wollen.
Was du erlebst, ist die logische Reaktion eines Körpers, der über längere Zeit unter Spannung steht. Dein Nervensystem ist den ganzen Tag im Einsatz. Du organisierst, denkst voraus, trägst Verantwortung, hältst Emotionen. Auch wenn deine Vormittage entspannt sind, läuft innerlich vieles weiter. Mental Load hört nicht einfach auf.
Wenn dann die Kinder nach Hause kommen und all die Emotionen, die sie über den Tag gesammelt haben, bei dir abladen, trifft das auf ein System, das ohnehin schon voll ist. Nicht, weil du etwas falsch machst – sondern weil du ihr sicherer Ort bist.
In genau diesem Zustand helfen keine gut gemeinten Ratschläge.
Kein „Jetzt reiß dich mal zusammen“.
Kein „Das ist nur eine Phase“.
Dein Kopf weiß längst, wie es theoretisch besser ginge.
Aber dein Körper ist schneller – und reagiert, bevor du bewusst eingreifen kannst.
Warum dein Körper etwas anderes braucht als gute Vorsätze
Viele Mamas denken an diesem Punkt, sie müssten einfach disziplinierter sein. Geduldiger. Gelassener. Doch genau dieser Anspruch erhöht den inneren Druck oft noch mehr.
Denn wenn dein Nervensystem überlastet ist, funktioniert Kontrolle nicht mehr. Dann fühlt sich jedes „Zusammenreißen“ an wie ein innerer Kampf – und kostet noch mehr Energie.
Was du in diesen Momenten brauchst, ist kein neuer Plan für morgen.
Du brauchst etwas, das jetzt wirkt.
Mitten im Alltag.
Mitten im Chaos.
Nicht über den Kopf – sondern über den Körper.
Genau hier setzt Regulation an. Und genau hier können kleine, körperliche Signale einen großen Unterschied machen.
Regulation passiert über den Körper – nicht über Erklärungen
Wenn dein Nervensystem auf Alarm steht, braucht es körperliche Signale, die Sicherheit vermitteln. Dinge, die direkt wirken, ohne dass du nachdenken oder dich zusammenreißen musst.
Das können ganz unterschiedliche Dinge sein:
ein Temperaturwechsel
Bewegung oder Rhythmus
bewusster Kontakt mit dem Boden
oder auch ein bestimmter Geruch, der deinem Körper vertraut ist
All das sind keine „Tricks“, sondern einfache Wege, deinem Nervensystem zu zeigen: Du bist gerade nicht in Gefahr.
Die nächsten sieben Minuten bündeln genau diese Prinzipien – so, dass du sie mitten im Alltag umsetzen kannst.
Die 7 Minuten, die dein Nervensystem wirklich beruhigen
Diese sieben Minuten sind kein Wellness-Ritual und kein neues Projekt auf deiner To-do-Liste. Sie sind für genau die Momente gedacht, in denen du merkst, dass dein Körper längst im Alarmmodus ist.
Du brauchst dafür keinen ruhigen Raum, keine Stille und keine Vorbereitung.
Und wenn du nur einen Teil davon schaffst, ist das vollkommen ausreichend.
Minute 1–2: Reizunterbrechung
Wenn dein Nervensystem hochfährt, bringt Reden nichts. Der erste Schritt ist deshalb eine klare, körperliche Unterbrechung.
Wähle eine dieser Möglichkeiten:
Kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen
Beide Füße fest in den Boden drücken
Dich mit dem Rücken gegen eine Wand lehnen
Einen festen Gegenstand bewusst greifen
Wenn du magst, kannst du diesen Moment zusätzlich mit einem ätherischen Öl verankern. Dafür nimmst du ein ätherisches Öl deiner Wahl, und verknüpfst es unterbewusst mit „kurz durchatmen“. Wenn du das nächste Mal wieder in einer ähnlichen Situation bist, schnapp dir dein Öl und dein Körper verbindet es ganz automatisch mit Entspannung.
👉 Wenn du dir einfache Tools zur Regulation für Zuhause wünschst, dann kann ich dir die Startersets von doTERRA ans Herz legen. So hast du immer alles, was du brauchst, um dir in herausfordernden Momenten selbst Halt zu geben, wieder bei dir anzukommen und nicht jedes Mal neu überlegen zu müssen, was dir jetzt guttun könnte.
Minute 3–4: Rhythmus – aus dem Alarmmodus herausfinden
Jetzt geht es darum, deinem Nervensystem wieder einen gleichmäßigen Takt zu geben.
Zum Beispiel:
Vier Sekunden einatmen, sechs Sekunden ausatmen
Langsam im Raum auf und ab gehen
Dein Gewicht von einem Fuß auf den anderen verlagern
Summen oder leise brummen
Musik an und den ganzen Körper ausschütteln, von Kopf bis Fuß - schüttle alles raus
laut singen und tanzen - beste Medizin ever!
Minute 5–6: Orientierung – raus aus der Überforderung
Jetzt holst du dich bewusst zurück ins Jetzt. Richte deine Aufmerksamkeit kurz auf:
Drei Dinge, die du sehen kannst
Zwei Geräusche, die du hörst
Einen Kontaktpunkt deines Körpers, etwa den Boden oder den Stuhl
Minute 7: Selbstkontakt – die innere Eskalation stoppen
Viele Mamas machen es sich hier besonders schwer, weil sie innerlich weiter Druck aufbauen. Genau das hält das Nervensystem im Stress.
Sag dir einen einfachen Satz, und nimm dich selbst gedanklich in den Arm:
„Das ist gerade viel.“
„Ich bin überfordert, und das ergibt Sinn.“
„Ich darf mir jetzt kurz Zeit nehmen.“
Wenn dein Nervensystem diesen Ablauf öfter mit bestimmten körperlichen Signalen – wie Bewegung, Druck oder Geruch – verbindet, erkennt dein Körper mit der Zeit schneller, dass er runterfahren darf.
Eine Mama meinte letztens zu mir: „Ich bin zwar immer noch nicht die entspannteste Mama der Welt, aber ich hab’s mit deiner Hilfe geschafft wieder normal zu reagieren statt direkt zu explodieren.“
Ätherische Öle als Teil dieser Regulation
Ätherische Öle sind kein Zaubertrick und keine Lösung für alles. Sie sind ein Werkzeug unter vielen – genau wie Atmung, Bewegung oder Orientierung.
Ihr Vorteil liegt darin, dass sie direkt über den Geruchssinn wirken. Sie müssen nicht erklärt werden, nicht verstanden, nicht „richtig angewendet“. Ein Duft reicht oft aus, um deinem Körper ein vertrautes Signal zu geben.
Viele Mamas beschreiben es so: „Ich muss nicht überlegen – mein Körper weiß ganz intuitiv, welches Öl ich gerade brauche.“
Und genau deshalb können ätherische Öle eine hilfreiche Ergänzung in diesen sieben Minuten sein.
Wenn du direkt etwas für deinen Alltag möchtest
Vielleicht merkst du beim Lesen: Ich möchte nicht jedes Mal neu überlegen, was mir helfen könnte. Ich möchte etwas, das mich im Alltag unterstützt, ohne dass ich ständig auf Menschen im Außen angewiesen bin.
Dafür gibt es fertige Startersets. Ohne Vorwissen, ohne komplizierte Entscheidungen. Sie sind dafür da, dich in genau solchen Momenten zu begleiten – nicht, um etwas noch schwieriger zu machen.
Wenn du dir erst persönliche Begleitung wünschst
Vielleicht bist du an einem Punkt, an dem du zuerst mit jemandem sprechen möchtest. Sortieren. Verstanden werden.
Der Mama-Power-Boost ist ein kostenloses, unverbindliches Gespräch. Wir zwei schauen gemeinsam, wo du gerade stehst und wie – ätherische Öle dich in deinem Alltag unterstützen können.
Ohne Verkaufsdruck. Ohne Verpflichtung. Weil DU und dein Wohlbefinden mir am Herzen liegen!!
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