Warum Pinterest besser ist als Instagram wenn du selbständige Mama bist
Ich habe 2 Jahre lang täglich gepostet. Stories, Reels, Karussells — alles. 373.000 Views. 2.810 Likes. 3.861 Kommentare unter einem meiner Reels.
Und trotzdem: keine einzige Kundin.
Irgendwann hab ich mir gedacht: das kann nicht der Weg sein. Ein Online-Business haben und dafür ständig online sein müssen. Das Handy beim Frühstück checken. Abends noch schnell eine Story hochladen. Immer präsent, immer verfügbar, immer an.
Wenn du das kennst, dann lies weiter. Denn es gibt einen anderen Weg, ein Online-Business ohne Social Media aufzubauen. Einen der funktioniert. Auch als Mama.
Aber stopp kurz: wer schreibt hier eigentlich?
Hi, ich bin Natie. Mama von zwei Kindern, Business-Mentorin und die Frau die 2 Jahre lang täglich Content erstellt hat — ohne eine einzige Kundin zu gewinnen.
Heute helfe ich selbständigen Mamas dabei ein Online-Business aufzubauen das automatisch für sie arbeitet. Mit Pinterest, Blog und E-Mail-Marketing. Ohne ständig online sein zu müssen.
Auf diesem Blog teile ich alles was ich dabei gelernt habe und wie du das auch schaffen kannst.
Das Problem mit Instagram
Instagram ist eine wundervolle Plattform. Aber sie hat einen fundamentalen Haken für selbständige Mamas: sie belohnt Präsenz. Täglich. Stündlich. Konstant.
Der Algorithmus zeigt deinen Content nur dann wirklich Menschen, wenn du regelmäßig postest, engagierst und antwortest. Das bedeutet: sobald du einen Tag offline bist, sinkt deine Reichweite. Sobald du in den Urlaub fährst, kommen keine neuen Anfragen. Sobald dein Kind krank ist und du drei Tage nicht postest: Stille.
Du bist nicht selbständig. Du bist abhängig von einer Plattform die entscheidet wann und ob dein Content gesehen wird.
Und das ist kein Motivationsproblem. Das ist ein strukturelles Problem. Selbständig ohne täglich posten zu müssen — das klingt für viele Mamas wie ein Traum. Aber es ist möglich. Nur nicht mit Instagram als einzigem Kanal.
Wenn du wissen willst wie ein Business aussieht das ohne Social Media wächst, hol dir hier meinen kostenlosen Guide.
Pinterest als Alternative zu Instagram für Unternehmerinnen
Pinterest ist keine Social Media Plattform. Das ist der entscheidende Unterschied den die meisten nicht verstehen.
Pinterest ist eine Suchmaschine. Wie Google, nur visuell.
Menschen gehen nicht auf Pinterest um zu scrollen oder ihre Freunde zu sehen. Sie gehen auf Pinterest um etwas zu suchen. Eine Lösung. Eine Idee. Eine Antwort auf eine Frage die sie beschäftigt.
Und genau das macht Pinterest so wertvoll für Unternehmerinnen die ein Online-Business ohne Social Media Stress aufbauen wollen.
Ein Pin den du heute erstellst kann in 6 Monaten noch immer gefunden werden. In einem Jahr. In zwei Jahren. Weil Pinterest Inhalte nicht nach 24 Stunden verschwinden lässt, sondern sie indexiert wie Google einen Blogartikel indexiert.
Das bedeutet: du arbeitest einmal, und Pinterest arbeitet monatelang für dich.
🎯 Täglich posten. Null Verkäufe. Das muss sich ändern.
Hol dir jetzt meinen kostenlosen Guide und lerne wie du als Mama automatisch Kunden gewinnst, ohne ständig online zu sein.
Pinterest vs Instagram: was funktioniert wirklich für selbständige Mamas
Lass mich das konkret machen. Denn ich weiß dass du gerade vielleicht denkst: "Aber auf Instagram bin ich doch schon sichtbar. Warum nochmal von vorne anfangen?" Gute Frage. Hier ist die ehrliche Antwort:
Reichweite:
Auf Instagram sehen deinen Post vielleicht 3 bis 5 Prozent deiner Follower, wenn du Glück hast. Der Rest sieht ihn nie, weil der Algorithmus entscheidet. Auf Pinterest wird dein Pin von Menschen gefunden die aktiv nach deinem Thema suchen. Sie haben eine Frage und suchen eine Antwort. Du bist die Antwort. Das ist ein fundamentaler Unterschied zwischen zufälliger Sichtbarkeit und gezieltem Traffic.
Lebensdauer:
Ein Instagram Post ist nach 24 bis 48 Stunden so gut wie tot. Kaum jemand scrollt so weit zurück. Ein Pinterest Pin hingegen kann jahrelang Traffic bringen. Ich habe Pins die ich vor Monaten erstellt habe und die heute noch täglich geklickt werden. Das ist passiver Traffic, der einfach weiterläuft, während ich mit meinen Kindern beim Mittagessen sitze.
Aufwand:
Instagram verlangt tägliche Präsenz. Du musst posten, Stories machen, kommentieren, auf DMs antworten, engagieren. Pinterest verlangt Konsistenz, aber nicht tägliches Einloggen, nicht sofortiges Antworten, nicht ständiges Engagement. Du kannst Pins wochenlang im Voraus planen und dann in Ruhe arbeiten.
Zielgruppe:
Die durchschnittliche Pinterest Nutzerin ist eine Frau zwischen 25 und 45 die aktiv nach Lösungen sucht. Sie ist kaufbereit. Sie recherchiert. Sie ist nicht nur zum Scrollen da, sondern weil sie etwas Konkretes sucht. Das klingt verdächtig nach deiner Wunschkundin, oder?
Wie selbständige Mamas mit Pinterest Kundinnen gewinnen
Jetzt wird es konkret. Denn Pinterest alleine reicht nicht. Der eigentliche Game Changer für ein Online-Business ohne Social Media ist die Kombination aus Pinterest und Blog.
So funktioniert das System:
Du schreibst einen Blogartikel zu einem Thema das deine Zielgruppe beschäftigt. Dann erstellst du dazu mehrere Pins auf Pinterest mit verschiedenen Titeln und Designs, aber alle verlinkt auf denselben Blogartikel. Pinterest schickt Menschen auf deinen Blog. Dein Blog baut Vertrauen auf. Am Ende des Artikels wartet dein Freebie, deine E-Mail-Liste wächst. Deine E-Mail-Liste wärmt neue Abonnentinnen automatisch auf und führt sie zu deinem Angebot.
Das ist dein System. Einmal aufgebaut läuft es automatisch.
Ich habe in 3 Monaten 6.041 Website-Besucher über Pinterest generiert. Ohne Instagram. Ohne TikTok. Ohne Facebook. Nur Pinterest und Blog.
Du willst nicht nur lesen sondern wirklich loslegen? Im 1:1 Mentoring schauen wir gemeinsam was bei dir als nächstes dran ist, hier findest du mehr Infos dazu.
Wie du als selbständige Mama mit Pinterest startest
Du fragst dich jetzt vielleicht: okay, klingt gut, aber wie fange ich an? Hier sind die ersten Schritte für ein Online-Business ohne Social Media Stress:
Erstens brauchst du ein Pinterest Business-Konto. Das ist kostenlos und gibt dir Zugang zu Analytics und anderen Business-Funktionen. Wenn du noch keines hast, ist das dein erster Schritt heute.
Zweitens richtest du dein Profil ein. Name, Beschreibung und Website eintragen. Deine Beschreibung sollte dein Haupt-Keyword enthalten, also zum Beispiel "Business-Mentorin für selbständige Mamas" oder "Online-Business ohne Social Media".
Drittens erstellst du Pinnwände zu deinen Hauptthemen. Für jedes Thema das du in deinem Blog behandelst, eine eigene Pinnwand. Das hilft Pinterest zu verstehen worum es auf deinem Profil geht.
Viertens beginnst du Pins zu erstellen. Für jeden Blogartikel mindestens 10 verschiedene Pins mit unterschiedlichen Titeln und Designs. So hast du mehr Chancen gefunden zu werden.
Und dann: Geduld. Pinterest ist kein Sprint. Die ersten drei bis sechs Monate sind aufbauend. Danach beginnt der Traffic zu wachsen, und zwar nachhaltig.
Wann ist Pinterest nichts für dich?
Ich bin ehrlich, Pinterest ist nicht für jeden der richtige Kanal. Und ich will dir keine falschen Versprechen machen.
Pinterest braucht Zeit. Die ersten Monate sind oft frustrierend weil der Traffic langsam aufbaut. Wenn du sofortige Ergebnisse erwartest, dann ist Pinterest alleine nicht die Lösung.
Pinterest braucht Konsistenz. Nicht täglich, aber regelmäßig. Wer einen Monat pinnt und dann aufhört, wird keine nachhaltigen Ergebnisse sehen.
Pinterest braucht einen Blog. Pins ohne Zielseite die Mehrwert liefert, konvertieren schlecht. Du brauchst Inhalte auf die du verlinken kannst.
Wenn du aber bereit bist langfristig zu denken, dann ist Pinterest das mächtigste Tool das du als selbständige Mama für dein Online-Business haben kannst.
Was das für dich bedeutet
Du musst nicht auf Instagram verzichten. Ich poste auch noch ab und zu, ein bis zwei Mal pro Woche wenn ich Lust habe. Nicht weil ich muss. Sondern weil ich will.
Aber mein Business hängt nicht mehr daran. Es läuft, mit oder ohne meine Instagram Präsenz. Weil Pinterest und mein Blog täglich neue Interessentinnen auf meine Website bringen. Weil meine E-Mail-Liste automatisch aufwärmt. Weil mein System für mich arbeitet während ich mit meinen Kindern beim Frühstück sitze.
Das ist kein Traum. Das ist ein System. Und du kannst es auch aufbauen.
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